Das
wunderschöne Gebiet des Sahel, ist der schmale Küstenstreifen zwischen den Städten
Sousse und Sfax. Bezeichnend für dieses Gebiet waren seine weiten Steppen, das
Brachland, die hügelige Landschaft und die kleineren Salzseen. Bis cleverer Weise
Olivenhaine angepflanzt wurden, was die Entstehung von Dörfern und Städten in
der Antike förderte. Es entstanden bedeutende, gut ausgestattete Häfen, welche
von Rom und Karthago genutzt wurden, um Vorräte einzuholen. |
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Tunesien ist
ein Land der Gegensätze: Einerseits das typisch afrikanische Wüstengebiet und
andererseits der Mittelmeerteil, dessen Erbe Tunesien zu einem wichtigen Zivilisationsknotenpunkt
machte. Die schöne Stadt Sousse ist eine der Lieblingsstädte der Tunesienbesucher.
Sie wurde aus der Stadt Hadrumetum geschaffen, welche wiederum von den Phöniziern
erschaffen wurde, die eines der wichtigsten Einkaufszentren des Mittelmeer daraus
machten. Während des dritten punischen Krieges,
wurde sie eine der größten Städte und arrangierte sich dahingehend mit Rom, den
Status einer freien Stadt zu tragen. Später durch die Koalisation gegen Cäsar
verlor sie diesen Status wieder. Unter den Trojanern gewann die Stadt durch Handel
an Bedeutung, es wurden herrliche und kostbare Monumente errichtet, später wurde
sie zur Hauptstadt der Provinz Byzanz proklamiert und somit zu einem wichtigen
Zentrum des Christentum. Während einer Folge verschiedener
Besatzungen, gewann Sousse wieder an Wichtigkeit, wie bei den Vandalen, die sie
Hunericopolis nannten, während sie bei den Byzantinern Justinianopolis hieß. Die
Araber dachten nicht daran, die Stadt den fremden Herrschern kampflos zu überlassen
und so wankte sie ständig zwischen glücklichen und schlechten Zeiten. Sie wurde
von den Normannen erobert, dann wieder von den Spaniern, den Franzosen und den
Venezianern. Das typisch tunesische hat Sousse sich bewahrt mit seiner großen
Medina, die von dicken Stadtmauern umgeben ist. Ganz im Gegensatz dazu wirkt das
Gebiet um den Hafen eher europäisch. |